WM in Brasilien: Die Entscheidung fällt auf der Straße

ak-Extra_Titel»Brasilien begeht geradezu ein Verbrechen gegen sich selbst, indem es die WM auf diese Weise organisiert.« Diese Ansicht von Juca Kfouri, Brasiliens führendem Fußballjournalisten, teilen viele BrasilianerInnen und gehen daher seit Monaten landesweit auf die Straße. Pünktlich zum Anpfiff gibt ak eine kostenlose Extra-Ausgabe heraus. Sie beschäftigt sich mit den sozialen Folgen der Fußball-WM und dem Widerstand im Gastgeberland, geht dem Mythos von der Fußballnation Brasilien auf den Grund und fragt, wie Fußball jenseits der FIFA-Misere gelebt werden könnte. Das Extra steht hier zum Download bereit und kann unter vertrieb [at] akweb [punkt] de bestellt werden – auf dass ihr es zu allen möglichen Fußball-, Public-Viewing- oder Sportabstinenz-Gelegenheiten schleppt und dort verteilt!

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»Die gesamte Bevölkerung ist betroffen.« In Rio de Janeiro haben die Sportevents massive Auswirkungen

Rio de Janeiro wird nicht nur einer der WM-Spielorte sein, sondern beherbergt 2016 auch die Olympischen Spiele. Deshalb sind die Auswirkungen der Sport-Großereignisse hier besonders stark zu spüren. Der Widerstand organisiert sich unter anderem in lokalen Basiskomitees, in denen sich soziale Bewegungen, NGOs, akademische Institutionen sowie von Zwangsräumungen Betroffene zusammenschließen. ak sprach mit Carla Hirt, Aktivistin im Basiskomitee von Rio de Janeiro, über die Ausschlüsse, die das aktuell durchgesetzte Stadtmodell produziert, und über die negativen Auswirkungen von WM und Olympia.

Rio de Janeiro erlebt zur Zeit eine massive städtische Umstrukturierung, die mit den Sport-Großereignissen – WM 2014 und Olympia 2016 – gerechtfertigt wird. Was sind die wesentlichen Konsequenzen dieser Umstrukturierung?

Carla Hirt: Das zentrale Ziel der Megaevents, wie sie aktuell durchgeführt werden, ist nicht, den Sport und den Wettkampf zu feiern. Die Priorität dieses Eventmodells liegt vielmehr auf der Immobilienspekulation in den Städten, in denen die Spiele stattfinden. In ganz Brasilien findet derzeit in vielen Städten eine sogenannte »Revitalisierung« statt. Anders als es die offizielle Rhetorik besagt, sind diese Baumaßnahmen nicht dazu da, das Leben der Bevölkerung zu verbessern. Vielmehr geht es darum, die Interessen der Immobilienspekulation zu erfüllen, was die Gentrifizierung und elitäre Ausrichtung ganzer Innenstädte zur Folge hat. Die Lebenshaltungskosten in der Stadt werden für große Teile der Bevölkerung untragbar. Rio de Janeiro ist zu einer Ware geworden. Anstatt die Stadt so zu organisieren, dass möglichst viele Menschen Zugang zu ihr haben, wird sie so umstrukturiert, dass sie sich möglichst gut an die Wohlhabenden verkaufen lässt. So wird aktuell das Hafenareal von Rio de Janeiro umgebaut, 2016 soll sich dort das Olympia-Medienzentrum befinden. Mit dieser Begründung wurden viele Familien aus ihren Häusern vertrieben. Auch der Straßenbau konzentriert sich auf Gebiete, die für den Großteil der Bevölkerung keineswegs vordringlich sind, sondern in erster Linie auf Neubaugebiete, in denen große Bauunternehmen bewachte Luxuswohnanlagen planen. Die Immobilienspekulanten, die davon profitieren, gehören häufig zu den größten Geldgebern für Wahlkampagnen.

Weiterlesen in ak – analyse & kritik Nr. 595, die heute erscheint…

Übrigens: Carla Hirt wird beim 36. BUKO-Kongress in Leipzig (29.5.-1.6.2014) über die Kämpfe für ein Recht auf Stadt in Rio de Janeiro berichten.

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»Landwirtschaft gilt als aussichtslose Arbeit«

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Journalist Inoussa Maiga kennt die Probleme und Herausforderungen kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Burkina Faso. In diesem Interview berichtet er über die Aktivitäten der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA), über die schwierigen Lebensbedingungen auf dem Land sowie darüber, wie EU-Importe lokale Märkte in Westafrika zerstören. Inoussa Maiga bloggt unter http://googolfarmer.wordpress.com.

80 Prozent der Bevölkerung Burkina Fasos leben von der Landwirtschaft. Fördert die burkinische Regierung die KleinbäuerInnen?

Inoussa Maiga: Darüber wird hier viel debattiert. Viele PolitikerInnen sehen KleinbäuerInnen als armselige Leute an, auf die man für eine ausreichende Nahrungsversorgung nicht bauen kann. Die Regierung will um jeden Preis die Produktivität erhöhen und verliert dabei das soziale Gleichgewicht aus dem Blick. Denn wenn nur noch eine kleine Minderheit die Nahrung für alle produziert, ist die große Mehrheit der Bevölkerung arbeitslos. KleinbäuerInnen brauchen Zugang zu Land, das sie bearbeiten und von dem sie leben können. Für sie gibt es keine anderen Arbeitsmöglichkeiten.

Ein beliebtes Argument in der Debatte ist, dass Produktivitätssteigerung nur mit Hybridsaatgut möglich sei.

Hybridsaatgut hat in den letzten Jahren Einzug in Burkina Faso gehalten, insbesondere durch die Aktivitäten der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA). Es erfordert jedoch große Mengen an Dünger, was für viele ProduzentInnen aktuell noch zu teuer ist – zum Glück, muss man sagen. Meines Erachtens liegt das Problem nicht bei der Qualität des Saatguts. Problematisch für die Landwirtschaft in Burkina Faso sind die schlechten Böden. (…)

Weiterlesen in iz3w 342

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Solange es keine Gerechtigkeit gibt, gibt es »escrachos«. Auch 50 Jahre nach dem Putsch kommt die Aufarbeitung der brasilianischen Militärdiktatur nur langsam in Gang

Brasilien_brasildefato1_2»Hier wohnt ein Folterer!«, steht auf eine Hauswand gesprüht. Ein Plakat warnt: »Gib acht, Nachbar, in deinem Viertel wohnt ein Gerichtsmediziner der Militärdiktatur!« Begleitet durch öffentlichkeitswirksame Aktionen machen so vor allem junge Leute in Brasilien den Wohnort von Ex-Militärs öffentlich und prangern die Straflosigkeit für deren Taten an. Die Aktionsform orientiert sich an Outings von Tätern der Militärdiktaturen in Argentinien und Chile und wird als »escracho« bezeichnet. Die AktivistInnen fordern damit eine Aufarbeitung und Verurteilung der Verbrechen, die während der brasilianischen Militärdiktatur (1964–1985) begangen wurden und erklären: »Solange es keine Gerechtigkeit gibt, gibt es ›escrachos‹!«

Am 31. März 2014 jährt sich der Militärputsch gegen den damaligen Präsidenten João Goulart zum 50. Mal. Goulart hatte eine Agrarreform geplant, gewerkschaftliche Rechte erweitert und eine Verstaatlichung bestimmter Wirtschaftszweige angestrebt – und war den USA und den liberal-konservativen Kräften Brasiliens damit ein Dorn im Auge. Der Putsch war der Beginn einer über 20 Jahre dauernden Diktatur, die geprägt war von Repression, Folter und dem »Verschwindenlassen« politischer GegnerInnen. Im Vergleich zu manchen anderen Militärdiktaturen Lateinamerikas fielen die Opferzahlen in Brasilien zwar deutlich geringer aus, und härtere Formen der Repression wie das Töten und Verschwindenlassen von Personen waren seltener. (Siehe Kasten) Weiterlesen

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“Whitening” and Whitewashing. Postcolonial Brazil is not an Egalitarian “Rainbow Nation”

To commemorate the 500th anniversary of its “discovery” by Portuguese sailor Alvares de Cabral in 2000, Brazil officially presented itself as a “rainbow nation” without discrimination or racism; a place where people from various ethnicities live peacefully together. That the “discovery” caused slavery and death for millions of Indigenes and Africans was overlooked. The Portuguese colonization was seen as a “non-imperial act, an exercise of fraternity and intercultural and interethnic democracy”, says Portuguese sociologist Boaventura de Sousa Santos.[1]

The German author Stefan Zweig, who fled to Brazil from Nazi Germany, already considered Brazil a paradise characterized by hybridity and said in 1941 that Brazil “has taken the racial problem, that unsettles our European world ad absurdum in the simplest manner: in plainly ignoring its validity.” (translation S.L.)[2] According to Zweig, “for hundreds of years the Brazilian nation relies on the sole principle of free and unrestrained mixing, perfect equality of black and white, brown and yellow. (…) There are no limits to colours, no boundaries, no supercilious hierarchies…”[3]

Hence the image of Brazil as a tolerant, peaceful, “mestiço” nation is not at all new. But it ignores then and still today the multifaceted forms of discrimination and specifically Brazilian shapes of racism.

Continue reading in “The Postcolonialist”…

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Umkämpftes Kulturgut. Die Geschichte der Capoeira ist eng verknüpft mit gesellschaftlichen Entwicklungen Brasiliens

Capoeira gilt heute als „typisch brasilianisch“, der brasilianische Staat hat den Kampftanz vor einigen Jahren sogar zum immateriellen Kulturerbe des Landes erklärt. Das war nicht immer so. Lange Zeit war Capoeira verboten und fand erst langsam gesellschaftliche Anerkennung.

Auf einem öffentlichen Platz hat sich nachmittags eine Gruppe junger Menschen versammelt. Alle sitzen im Kreis auf dem Boden, einige halten verschiedene Instrumente in der Hand, eine Frau mit Dreadlocks steht an einer großen Trommel. Die größte berimbau – eine Art Musikbogen – beginnt mit einer rhythmischen Melodie, woraufhin auch die anderen MusikerInnen einsetzen. Ein Mann und eine Frau hocken sich vor den drei Berimbau-SpielerInnen auf den Boden; es herrscht eine ruhige, konzentrierte Stimmung. Der Vorsänger hebt zu einem Lied an, auf das die anderen im Chor antworten.

Nun beginnen die beiden in der Mitte des Kreises zu spielen. Zunächst ganz langsam neigen sie sich zur Seite und scheinen sich gegenseitig den Vortritt lassen zu wollen. Doch dann rollt sich die Frau geschmeidig über ein Bein ab und scheint zu einem ersten Tritt auszuholen. Ihr Mitspieler weicht aus, indem er sich mit einem niedrigen Radschlag außer Reichweite bringt. Die Musikbegleitung und der Gesang dauern an und scheinen dem Spiel, das mal wie ein Kampf, mal wie ein Tanz wirkt, den Rhythmus vorzugeben. Während sich beide für keine Sekunde aus den Augen lassen, entwickelt sich zwischen ihnen eine Art Frage-und-Antwort-Spiel, bei dem sie sich kaum gegenseitig berühren und bei dem sich nicht ohne weiteres erschließt, wer den „Kampf“ verliert und wer ihn gewinnt.

So oder ähnlich beginnt eine roda (Portugiesisch für Kreis), die auf Außenstehende zunächst unverständlich wirken kann. Mal erinnert Capoeira an eine Kampfkunst, mal hat es etwas Ritualhaftes, dann scheint es ein Spiel oder ein Tanz zu sein, stets begleitet von gleichförmiger Musik und Gesang.

Seit einigen Jahren sind rodas wie die hier beschriebene auch in Deutschland anzutreffen. Capoeira wird mittlerweile außerhalb Brasiliens, ähnlich wie Samba oder Karneval, eng mit Brasilien assoziiert – und hat sich auch innerhalb Brasiliens als „typisch brasilianisches“ Kulturgut etabliert. Das war nicht immer so. Die Geschichte des Kampftanzes ist eng verwoben mit Brasiliens Kolonialzeit, rassistischen Strukturen und dem Kampf um die Anerkennung afrobrasilianischer Kultur.

Weiterlesen im Südlink 167

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Hunger durch Handel: Die EU-Wirtschaftspolitik und ihre Folgen für Westafrika

cover_201402_single„Epochal“ und „historisch“ – mit diesen großen Worten wurde das neue Abkommen von Bali kommentiert, auf das sich am 7. Dezember 2013 die 159 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) geeinigt haben. Dabei setzt das Bali-Paket nur einen Bruchteil dessen um, worauf man sich einst in der sogenannten Doha-Runde, die 2001 ihre Verhandlungen aufnahm, einigen wollte: Beschlossen wurde schließlich, bürokratische Schranken im Zollverkehr abzubauen, Entwicklungsländern leichteren Zugang zu wichtigen Märkten einzuräumen und Subventionen im Bereich der Landwirtschaft zu reduzieren.

Weiterlesen in der Februar-Ausgabe der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ oder direkt im PDF

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Sankaras Erbe ist verblasst

Bioanbau oder Gentechnik? Endogene Entwicklung ist in Burkina Faso kein Thema mehr.

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Mehr Bioanbau oder mehr Gentechnik? Die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) gehört zu den Befürwortern des zweiten Ansatzes. Die Organisation wurde 2006 von der Bill & Melinda Gates-Stiftung und der Rockefeller-Stiftung gegründet und ist mittlerweile in 14 afrikanischen Ländern aktiv.

Weiterlesen im »Neuen Deutschland« von heute bzw. hier.

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Burkina Faso: Grüne Revolution vs. Ernährungssouveränität

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Unter der Präsidentschaft von Thomas Sankara (1983-1987) machte Burkina Faso als ein Land von sich reden, das auf Nahrungsmittelimporte weitgehend verzichten wollte. Sankara investierte in die kleinbäuerliche Landwirtschaft und machte das Land innerhalb von vier Jahren quasi unabhängig von Nahrungsmittelimporten.

Wie steht es heute um die Entwicklung der Landwirtschaft in Burkina Faso, 26 Jahre nach Sankaras Ermordung? Ist die Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft nach wie vor der sinnvollste Ansatz in einem Land, in dem 80 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft leben? Oder bedarf es neuer Ansätze, wie sie etwa die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) fordert? Mit diesen Fragen landen wir – eine kleine Gruppe europäischer JournalistInnen – in Burkinas Hauptstadt Ouagadougou, um eine Woche lang von verschiedenen GesprächspartnerInnen Einblicke in dieses komplexe Thema vermittelt zu bekommen.

Weiterlesen in ak – analyse & kritik Nr. 589, die heute erscheint.

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Schönfärbendes Weißwaschen. Das postkoloniale Brasilien ist keineswegs eine egalitäre Regenbogennation

iz3w_340_titelIn Brasilien gibt es seit langem eine starke Tendenz, das Land als fröhlichen Melting Pot zu sehen. BewohnerInnen verschiedener Hautfarbe und Herkunft bildeten eine ›gemischte Nation‹, lautet der offizielle Diskurs. Zurückgeführt wird dieses bunte Bild auf die Spezifika des portugiesischen Kolonialismus, der wenig von Schwarz-Weiß-Abgrenzungen geprägt gewesen sei. Doch es handelt sich um ein Trugbild – sowohl der Vergangenheit als auch der Gegenwart.

Als im Jahr 2000 in Brasilien die 500-jährige »Entdeckung« durch den portugiesischen Seefahrer Alvares de Cabral gefeiert wurde, präsentierte sich das Land von offizieller Seite als »Regenbogennation« ohne Diskriminierung oder Rassismus, in der Menschen verschiedenster ethnischer Zugehörigkeit heute harmonisch zusammenlebten. Dass die »Entdeckung« für Millionen von Indigenen und AfrikanerInnen Sklaverei und Tod bedeutete, blieb unerwähnt. Die Kolonisierung durch Portugal wurde als ein nicht-imperialer Akt der Brüderlichkeit und Demokratie dargestellt, schreibt der portugiesische Soziologe Boaventura de Sousa Santos.

Bereits der deutsche Schriftsteller Stefan Zweig, der vor den Nazis nach Brasilien geflüchtet war, sah 1941 in Brasilien ein von Hybridität geprägtes Paradies. Er schwärmte, Brasilien habe »das Rassenproblem, das unsere europäische Welt verstört, auf die einfachste Weise ad absurdum geführt: indem es seine angebliche Gültigkeit einfach ignorierte.« Die brasilianische Nation, so Zweig, beruhe »seit Jahrhunderten einzig auf dem Prinzip der freien und ungehemmten Durchmischung, der völligen Gleichstellung von Schwarz und Weiß und Braun und Gelb. (…) Es gibt keine Farbgrenzen, keine Abgrenzungen, keine hochmütigen Schichtungen…«

Das Bild von Brasilien als toleranter, friedlicher und ›mestizischer‹ Nation ist also nicht neu. Es blendet jedoch damals wie heute vielfältige Formen der Diskriminierung und spezifisch brasilianische Ausformungen von Rassismus aus, die auf einer komplexen (post-)kolonialen Geschichte fußen.

Weiterlesen in iz3w Nr. 340, die heute erscheint…

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